Übungsabend Mai 2015: Tiefenrettung

Der Monatsappell im Mai stand ganz im Zeichen der tragbaren Leitern und der Rettung aus Höhen und Tiefen.

Um den Übungsablauf etwas spannender zu gestalten, wurden von den Übungsausarbeitern Richard Leitner und Michael Kaiser der Teufelsgraben ausgewählt. Hier konnten auch die Maschinisten ihr Können unter Beweis stellen, da bereits die Zufahrt in die Röhrmoosmühle steil und eng ist.

Als Übungsszenario wurden 2 Verletzte Personen angenommen, die sich irgendwo im Gelände befinden sollten. Nach dem Eintreffen und der Erkundung durch den Übungsleiter konnten sich die Kameraden in 2 Gruppen aufteilen.

Das erste „Opfer“ fiel unglücklich in das Bachbett und musste über die etwa 4m hohe, fast senkrechte Böschung gerettet werden, was natürlich möglichst schonend für die Übungspuppe passieren sollte.

Opfer Nummer 2 ist von der höher gelegenen Straße abgekommen und deshalb etwa 30m den Hang hinunter gestürzt. Hier bereitete das steile Gelände schon Mühe. Die Kameraden mussten sich hier auch noch entscheiden welchen Weg sie nehmen würden, entweder 30m steil bergauf, oder 50m steil bergab, wiederum natürlich möglichst patientenschonend.

Nachdem beide Puppen wieder sicheren Untergrund bekommen hatten, wurden sie wieder ins Gelände zurück geworfen  und die Gruppen getauscht.

Ziel der Übung war es die Lösungsfindung bei solchen Problemen zu beschleunigen, das Arbeiten mit Leitern und Leinen zu beüben sowie das Arbeiten mit Selbstsicherung durchzuspielen.

So konnte bis ins die Dämmerung geübt werden, und nachdem die Fahrzeuge wieder einsatzbereit gemacht wurden, konnte der Übungsabend beendet werden.

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Atemschutzübungsstrecke 2015

Am 18. Mai absolvierten 7 Kameraden der Feuerwehr Seeham einen Durchlauf in der Atemschutzübungsstrecke an der Landesfeuerwehrschule Salzburg.

Nach kurzer Erklärung des Ablaufs mussten die Kameraden zuerst an die „Endlosleiter“ und das Laufband, wo es 30m zu klettern bzw. 200m zu marschieren galt.

Danach ging es für die Atemschutztrupps in den sogenannten Käfig, die eigentliche Übungsstrecke.

Hierbei muss ein Hindernisparcours in völliger Dunkelheit, bei stressenden Lärm und teilweise zusätzlich verrauchter Strecke absolviert werden.

Nach Beendigung des Parcours galt es noch einmal einen Durchlauf an Endlosleiter und Laufband zu absolvieren bevor die Atemluft in den Flaschen bei den meisten Kameraden aufgebraucht war.

Dieser Ablauf ist an einen Standarteinsatz angelehnt bei dem der Trupp einen Anmarsch zur Drehleiter hat, über diese in eine Wohnung vordringt, dort Personen sucht und sich anschließend auch wieder über die Leiter zurückzieht.

Die Übungsstrecke ist vor allem dazu gedacht, die Atemschutzträger an das Gerät zu gewöhnen und sie an ihre Leistungsgrenzen zu bringen.

So kann besser abgeschätzt werden, wie weit man als Atemschutzträger im Einsatzfall belastbar ist.

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