Übungsabend September 2014: Gefahrgut

Übungsannahme dieser Übung war ein Unfall mit gefährlichen Stoffen beim Recyclinghof in Berg.

Nach Eintreffen von Tank Seeham übernahm der zuständige Gruppenkommandant BI Franz Keil die Übungsleitung und setzte die eintreffenden Kameraden ein.

So wurde mit einem Atemschutztrupp eine Personenbergung durchgeführt und dabei der ausgetretene gefährliche Stoff festgestellt. 

Nach Klärung des Stoffes wurden nach der GAMS-Regel erste Maßnahmen eingeleitet. Schließlich konnte nach Einsatz eines zweiten Atemschutztrupps mittels Schaum die Gefahr beseitigt werden.

Danach wurden die eingesetzten Kräfte entsprechend „dekontaminiert“. Lehrreich war das Verhalten in solchen Situationen, sowie der Hinweis, dass sich der Einsatz mit schwerem Atemschutz etwas anders darstellt als im Brandfall.

So soll vor allem das Auftreten von Zündquellen vermieden werden, dass Auswirkungen auf die Adjustierung (Feuerwehrgurt, Lampen) hat.

Insgesamt war auch die Teilnehmeranzahl von 20 Kameraden an dieser Übung sehr erfreulich.

Übungsabend August: Photovoltaik

Nachdem auch in unserer Gemeinde die Anzahl der Gebäude, auf denen sich eine Photovoltaikanlage befindet, rasch zunimmt, wurde bei dieser Übung auf die Probleme und Vorsichtsmaßnahmen eingegangen.

 Der Übungsbefehl lautete: Dachstuhlbrand eines Gebäudes in Innerwall. Da der Löschzug Ansfelden als erstes beim Übungsobjekt eingetroffen ist, begann sofort die Errichtung einer Löschleitung. Diese wurde vom in unmittelbarer Nähe liegenden Löschwasserbehälter errichtet und neben der Löschwasserversorgung vom inzwischen eingetroffenen Tank Seeham mit Löscharbeiten begonnen.

 Eine besondere Gefahr geht in solchen Fällen von Photovoltaikanlagen aus, die durch Brände beschädigt worden sind. Vor allem stehen solche Anlagen bei Sonnenschein unter Spannung und dürfen deshalb nicht betreten oder berührt werden. Eine Brandbekämpfung ist aber unter Einhaltung der entsprechenden Sicherheitsabstände zu elektrischen Leitungen möglich. Daneben muss auch darauf geachtet werden, dass bei massiver Zerstörung Anlagenteile auf den Boden fallen könnten. Deshalb sind die Gefahrenzonen entsprechend abzusperren und zu sichern.

 Aufgrund der großen Anzahl an Übungsteilnehmern konnte auch noch ein Atemschutztrupp eingesetzt werden, der eine Personenrettung durchführen musste. Auch Last Seeham war bei der Löschwasserversorgung im Einsatz und hat eine erste Bewährungsprobe absolviert.

 Nach der praktischen Übung wurde noch auf die oben erwähnten Probleme und Gefahren eingegangen, um eine professionelle Brandbekämpfung unter solchen etwas schwierigeren Umständen sicherstellen zu können.

 

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