Herbstübung 2014

Am 25. Oktober fand die alljährliche Herbstübung statt. Angenommen wurde Zimmerbrand im Seminarraum des Hotel Walkners, es waren mehrere Personen als vermisst gemeldet worden. Gleichzeitig verursachte ein Hotelgast mit einer verlorenen Zigarette einen Zimmerbrand am anderen Ende des Hotels. Auch dieser Gast war im Hotelzimmer eingeschlossen und von dichtem Rauch umgeben.

Priorität hatte also von Beginn an die Rettung der eingeschlossenen und vermissten Personen.

Beim Eintreffen der Fahrzeuge rüsteten sich gleich 2 Atemschutztrupps aus um einerseits über die Leiter zu den Personen zu gelangen, der andere Trupp machte sich mit Fluchtmasken im Gepäck auf den Weg über das Stiegenhaus in den 2. Stock

Vom Übungsleiter wurde sofort die Drehleiter Seekirchen zur Unterstützung angefordert.

Während der Rettungsmaßnahmen wurde eine Löschwasserversorgung zu den Löschfahrzeugen hergestellt. Einerseits vom Wasserspeicher in Kälberpoint, andererseits vom hoteleigenen Pool.

Nach dem eintreffen der Drehleiter konnte ein weiterer Atemschutztrupp über die Drehleiter zu den Eingeschlossenen im Seminarraum vorrücken.

Nachdem alle Personen unbeschadet aus dem Hotel gerettet werden konnten, die Gerätschaften gereinigt und die Fahrzeuge wieder aufgefüllt wurden, luden uns die Hoteleigentümer noch zur anschließenden Jause ein.

Herzlichen Dank an die Kameraden aus Seekirchen für die Untersützung und an die Familie Walkner für die Bereitstellung ihres Hotels für Übungszwecke!

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Übungsabend September 2014: Gefahrgut

Übungsannahme dieser Übung war ein Unfall mit gefährlichen Stoffen beim Recyclinghof in Berg.

Nach Eintreffen von Tank Seeham übernahm der zuständige Gruppenkommandant BI Franz Keil die Übungsleitung und setzte die eintreffenden Kameraden ein.

So wurde mit einem Atemschutztrupp eine Personenbergung durchgeführt und dabei der ausgetretene gefährliche Stoff festgestellt. 

Nach Klärung des Stoffes wurden nach der GAMS-Regel erste Maßnahmen eingeleitet. Schließlich konnte nach Einsatz eines zweiten Atemschutztrupps mittels Schaum die Gefahr beseitigt werden.

Danach wurden die eingesetzten Kräfte entsprechend „dekontaminiert“. Lehrreich war das Verhalten in solchen Situationen, sowie der Hinweis, dass sich der Einsatz mit schwerem Atemschutz etwas anders darstellt als im Brandfall.

So soll vor allem das Auftreten von Zündquellen vermieden werden, dass Auswirkungen auf die Adjustierung (Feuerwehrgurt, Lampen) hat.

Insgesamt war auch die Teilnehmeranzahl von 20 Kameraden an dieser Übung sehr erfreulich.