Übungsabend August: Photovoltaik

Nachdem auch in unserer Gemeinde die Anzahl der Gebäude, auf denen sich eine Photovoltaikanlage befindet, rasch zunimmt, wurde bei dieser Übung auf die Probleme und Vorsichtsmaßnahmen eingegangen.

 Der Übungsbefehl lautete: Dachstuhlbrand eines Gebäudes in Innerwall. Da der Löschzug Ansfelden als erstes beim Übungsobjekt eingetroffen ist, begann sofort die Errichtung einer Löschleitung. Diese wurde vom in unmittelbarer Nähe liegenden Löschwasserbehälter errichtet und neben der Löschwasserversorgung vom inzwischen eingetroffenen Tank Seeham mit Löscharbeiten begonnen.

 Eine besondere Gefahr geht in solchen Fällen von Photovoltaikanlagen aus, die durch Brände beschädigt worden sind. Vor allem stehen solche Anlagen bei Sonnenschein unter Spannung und dürfen deshalb nicht betreten oder berührt werden. Eine Brandbekämpfung ist aber unter Einhaltung der entsprechenden Sicherheitsabstände zu elektrischen Leitungen möglich. Daneben muss auch darauf geachtet werden, dass bei massiver Zerstörung Anlagenteile auf den Boden fallen könnten. Deshalb sind die Gefahrenzonen entsprechend abzusperren und zu sichern.

 Aufgrund der großen Anzahl an Übungsteilnehmern konnte auch noch ein Atemschutztrupp eingesetzt werden, der eine Personenrettung durchführen musste. Auch Last Seeham war bei der Löschwasserversorgung im Einsatz und hat eine erste Bewährungsprobe absolviert.

 Nach der praktischen Übung wurde noch auf die oben erwähnten Probleme und Gefahren eingegangen, um eine professionelle Brandbekämpfung unter solchen etwas schwierigeren Umständen sicherstellen zu können.

 

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Gruppenübung August: Thema Leitern

Die letzte Gruppenübung befasste sich mit dem Leiterndienst. Zu Beginn wurden unsere verschiedenen Leitertypen durchbesprochen und vor dem Feuerwehrhaus aufgebaut. Nach diesen Basics gab es dann noch einen Übungsbefehl: „Katzenrettung im Schmiedbauernstadl“

Angenommen wurde, dass sich eine Katze im Dachstuhl des Stadls klettertechnisch überschätzt hat und den Rückweg nach unten nicht mehr antreten will.

Als die ersten Kameraden den Weg nach oben beschritten, fanden sie eine verletzte Person, vermutlich den Katzenbesitzer der bei einem Rettungsversuch abgestürzt ist.

So wurde die Katze erstmal links liegen gelassen, die bewusstlose Person in die stabile Seitenlage gebracht und die Möglichkeiten für eine schnelle und sichere Rettung besprochen. Für diese Situation und mit den vorhandenen Rettungsmitteln gab es den Entschluss die Rettungswindel zu verwenden. Damit konnte die Rettung recht zügig durchgeführt werden. Danach konnte noch mittels Steckleiter die Katze aus ihrer misslichen Lage befreit werden. Besondere Schwierigkeiten machten die verschiedenen Ebenen und die teils beengten Platzverhältnisse.

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